Von Otter Ferry nach Castlebay

Nach Otter Ferry ging es einen sehr schönen, angenehm zu fahrenden Weg am Wasser entlang. Später am Tag führen wir dann noch in eine Stadt, in der wir ein bisschen Pause machten und aßen ein Eis. Danach mussten wir ein gutes Stück bergauf, es waren schon einige steilere Rampen hinauf. Auf der anderen Seite des Hügels waren es noch ca. 12 Meilen zu unserem nächsten Ziel. Auf der Straße war in den Abendstunden war nocjg mehr viel auf der Straße los, es war auch etwas frischer, sodass es sehr angenehm war noch einige Meilen zu fahren. Als wir dann doch auf einen Radweg, der direkt nach Oben führte abbogen suchten wir schon nach einem Zeltplatz. Kurz vor Oban fanden wir dann einen etwas sumpfigen, aber doch schönen Zeltplatz. Wir freuen uns schon auf das Frühstück morgen in Oban.
Am nächsten Tag fuhren wir dann noch schnell die kurze Strecke nach Oban, frühstückten und nahmen die Fähre nach Tiree. Tiree war eine wirklich schöne Insel, das merkten wir gleich. Es gab Traumstrände, wie aus Reisebürowerbung. Wir fanden auch schnell einen schönen Zeltplatz, mann konnte das Meeresrauschen hören. Weniger schön war das Wetter am nächsten Morgen. Es regnete in Strömen. Was sollten wir bei diesem Wetter noch auf der Insel machen, fragten wir uns und beschlossen wieder abzureisen. Ich war ziemlich traurig, denn ich hatte die Insel kaum gesehen, aber es sah so schön aus, und ich wollten unbedingt mehr sehen. Wir packten trotz des Regens unsere Sachen und führen weiter in Richtung Hafen. Auf dem Weg wollten wir uns kurz in einem Laden unterstellen und fragten die Verkäuferin nach dem Wetter. Sie sagte, es würde wohl in den nächsten Tagen wieder besser werden. Eine Chance wollten wir der Insel noch geben und blieben. Da der Regen auch am Nachmittag nur wenig abgenommen hatte, haben wir uns in ein Café gesetzt, wo man uns aber nach 20 Min. wegen Überfüllung rauswarf, wir recherchierten schnell ein neues Café und führen mir Handy Navi los. Da ich mich aber mit der Adresse vertan hatte führen wir ans Südende der Insel. Dort war auch keine richtige Straße mehr, anfangs folgten wir noch einem Pfad, den wir aber auch bald wieder verloren hatten. Schließlich schönen wir unser Fahrräder nur noch über Felsen und Wiesen, es war nicht ganz einfach und ungefährlich. Abgesehen von dem Weg und dem Wetter war es aber ziemlich schön. Es waren sehr schöne, einsame Strände und Buchten zu sehen. Schließlich, dann doch mal Ende abgenommen. Wir fuhren noch ein wenig herum und fanden dann einen schönen Zeltplatz, ebenfalls am Meer. Am nächsten Tag fuhren wir erst in den Norden der Insel und dann ans Ost-Ende der Insel. Abend stellten wir unser Zelt wieder an der gleichen Stelle, wie in der Nacht zuvor auf. Am nächsten Tag machten wir und auf den Weg in Richtung Hafen, denn wir wollten auf die Nachbarinsel Coll fahren. Coll war auch eine schöne Insel, sie lag zwar direkt neben Tiree, die Landschaft war aber deutlich anders. Auf Tiree bspw. sind die Schafe überall herumgelaufen, sodass dort kein einziger Baum wuchs. Auf Coll hingegen gab es abgezäunte Zonen, in der keine Schafe waren und Bäume wuchsen. Coll war auch um einiges hügeliger als Tiree. Wir fuhren zunächst ans Südende, anbeinen tollen Strand. Es war ein bisschen hinter den Dünen versteckt und es war keiner da. Ich las mein Buch. Später kamen noch andere Radfahrer, die wir schon mehrmals getroffen hatten. Am nächsten Tag mussten wir abends schon wieder auf die führen zurück nach Oban. Morgens jedenfalls fuhren wir auf den Hafen zu, denn jemand hatte uns gesagt, dass man hier eine Bootsfahrt machen kann, und man dort auch mit etwas Glück mit den ungefähtlichen Basking Sharks schnorcheln kann. Wir mussten aber leider feststellen, das bis September alles belegt ist. Wir dürfen trotzdem an und die versprachen uns zu kontaktieren, wenn jemand ansprang. Wir haben uns nicht all zu große Hoffnung gemacht, es waren auch alle gekommen und so führen wir wieder an einen anderen sehr schönen Strand, einer der schönsten, die ich je gesehen hab, das Wasser war aber leider ein bisschen zu kalt zum Baden.
Am Abend führen wir dann ein 2. Mal zum Hafen und nahmen dann die Fähre nach Oban. Die Fähre hatte Verspätung, und so kamen wir kurt vor Mitternacht an. Wir fuhren aus der Stadt und zelteten dann auf einem so einem Diving Center. An nächsten Morgen fuhren wir wieder in die Stadt, frühstückten und nahmen die Fähre nach Cadtlebay auf der ich gerade bin und diesen Text schreibe.